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for designVeith Lemmen for designFr, 04.05.2012
Abgelegt in: Allgemein

Oha! Ich habe es schon wieder getan! Ich habe heute gewählt. Briefwahl olé!

Ich möchte euch an dieser Stelle bitten: Ja die Umfragen sind gut und ja die SPD geht steil. Aber Umfragen sind nur Umfragen. Bitte sorgt mit vollem Einsatz dafür, dass möglichst viele Leute SPD wählen. Ihr, eure Eltern, Großeltern, Freundinnen und Freunde….Alle! Und wer jetzt schon per Brief die SPD wählt kann das am Wahltag nicht vergessen und jede für die SPD abgegebene Stimme ist uns schonmal sicher. Für eine starke SPD, für die Fortsetzung von Rot-Grün. Damit am Ende nichts Schwarz wird! Wir bringen das Ding gemeinsam mit einem tollen Schlussspurt ins Ziel.

Die wunderbare Plastiktüte – sie ist jedes Jahr erneut Thema nicht nur in vielen ökologisch-wetvollen Foren und Gespräche sondern natürlich auch in den Medien. Jedes Jahr erneut werden wir Konsumenten dazu aufgefordert, bitte die Tüten wiederzuverwenden oder am besten gar nicht zu kaufen und mit dem Jutebeutel unsere Einkäufe von A nach B zu bringen.

Aber jetzt mal ernsthaft – das Plastiktüten wirklich biologisch abbaubar sind, war schon vorher unglaubwürdig. Das negative Image der Plastiktüten wird beständig durch Pflanzen-Look und umweltbewusste Sprüche verbessert. Die Supermarktkette “Carrefour” schmückte ihre Tüten im vergangenen Jahr zum Beispiel mit dem Slogan ” En agissant ensemble, on agit vraiment.” – frei übersetzt “Nur gemeinsam kann man etwas ändern.” – im Hintergrund der Regenwald. Ironie – fließend gesprochen.

Plastik ist an ein zukunftsträchtiges Material, wenn nicht sogar DAS Zukunftsträchtigste. Die meisten aus Plastik hergestellten Produkte nehmen wir schon lange nicht mehr als solche wahr, sondern denken es wäre Baumwolle, Metall oder Holz. Auch im Recyclingprozess gibt es enorme Möglichkeiten. Im Downcyclingprozess wird Plastik immer wieder einem neuen Nutzen zugeführt, allergings qualitativ abgewertet. Dabei hat gerade Plastik die Eigenschaft, dass man es in seine Einzelteile auflösen und wieder zu einem neuen Produkt gleichwertiger Art zusammenfügen kann. Die Schwierigkeit besteht darin, die verschiedenen Plastikarten auch getrennt voneinander zu recyceln. Dies ist in den heutigen Verwertungsanlagen meist nicht möglich.

Das Musterbeispiel: Heptan.

Eher bekannt als diese Hartplastikbecher von Fußballspielen und anderen Großveranstaltungen. All diese Becher werden nach ihrer Nutzungsphase eingeschmolzen und zu neuen, wieder nutzbaren, Bechern verarbeitet. Das lohnt sich allerdings nur durch die große Stückzahl.

Nun ist es nicht das Ziel möglichst viele Plastiktüten im Supermarkt zu kaufen, damit sich das Recyceln lohnt :) . Darauf hat sich bisher keine Firma spezialisiert, anscheinend maximiert es nur schwerlich den Gewinn.

Was also tun?

Ich hab meinen Spaß an der aktuellen Mediendiskussion über vermeintliche Bio-Plastiktüten und stärke vor Ort den Verbraucherschutz – nämlich in Gesprächen auf der Straße. Seinsibilisierung ist alles. Und natürlich Jutebeutel ;)

Auf dem a.o. Landesparteitag der NRWSPD am vergangenen Wochenende wurde das Regierungsprogramm 2012-2017 beschlossen. Dass sich darin auch ein Kapitel mit dem Titel “Das Netz ist eince Chance” findet, zeigt den Erfolg der Debatten, die wir bei den NRW Jusos in den vergangenen Monaten geführt haben. Ursprünglich war dieser Abschnitt nur eine halbe Seite lang und wurde auf dem Parteitag durch einen Änderungsantrag der NRW Jusos auf mehr als das Doppelte ausgebaut. >>> weiterlesen…

for designKatharina Oerder for designDo, 08.03.2012

Heute ist der 8. März 2012 und damit der 101. Weltfrauentag. Vor über einhundert Jahren, am 19. März 1911 wurde zum ersten mal der von der deutschen Sozialistin Clara Zetkin initiierte Weltfrauentag gefeiert. Frauen auf der ganzen Welt traten damals ein für das Wahl- und Stimmrecht für Frauen, für gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit und für einen gesetzlichen Mindestlohn, denn schon immer waren gerade Frauen von Lohndumping in besonderem Maße betroffen.

Auch in diesem Jahr, 101 Jahre später wird wieder der Internationale Frauentag begangen. Fast scheint es als wäre dieses Datum wichtiger denn je. In Zeiten einer stockkonservativen und reaktionären Familienministerin Schröder, in Zeiten von Herdprämie (Betreuungsgeld) und Frauen, die prekär beschäftigt sind, immer noch wesentlich weniger verdienen als ihre männliche Kollegen oder in der „Teilzeitfalle“ hängen, müssen wir zeigen, dass sich endlich etwas verändern muss.

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for designVeith Lemmen for designMo, 27.02.2012
Abgelegt in: Allgemein

Ich hab in den letzten Wochen angefangen noch stärker als sonst über die Politik der Zukunft nachzudenken. Was groß klingt ist erstmal nur eine Frage, deren Beantwortung wohl nicht einfach fallen wird. Es geht darum in Betrachtung der aktuellen und vergangenen PolitikerInnengenerationen auszuloten ob und in welchem Zusammenhang Politik zukünftig gestalten kann und muss. >>> weiterlesen…

for designLaura for designSo, 26.02.2012
Abgelegt in: Allgemein, Bildung

Bisher wurde die Finanzierung der Hochschulen durch Studiengebühren und öffentliche Mittel (Finanzierung durch das Land und den Bund) gewährleistet. Die Einführung der Studiengebühren hatte zur Folge, dass Hochschulen Gelder zur Verbesserung der Lehre erhielten, über deren Verwendung sie selber entscheiden konnten.

Die Studiengebühren führten zu Ungerechtigkeiten, da sie unter anderem dafür verantwortlich waren, dass es Studierenden, deren Familien ein geringeres Einkommen hatten, schwerer fiel ihr Studium zu finanzieren. Bildung ist Menschenrecht und keine Ware!
Diese Problematik hat die  NRWSPD  erkannt und mit der Regierungsübernahme die Studiengebühren abgeschafft. Stattdessen fließen mindestens 249 Millionen Euro an Kompensationszahlungen an die Hochschulen,  die aus den Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen bestritten werden. Diese Mittel sollen als Ersatz für die Studiengebühren in die Verbesserung der Lehre investiert werden. >>> weiterlesen…

Abgelegt in: Allgemein, Integration

Ist Integration nicht dann erreicht, wenn wir alle in unserer Gesellschaft freundschaftlich miteinander umgehen, egal woher wir kommen oder wohin wir gehen? Das wir uns alle gegenseitig respektieren, das ist auch Teil einer Freundschaft.

Der Integrationsbegriff und ich, wir werden keine Freunde. So sehr ich mir auch Mühe gebe. Sicher, er ist gesellschaftlich anerkannt und wird von allen verstanden und gleich genutzt. Hmm…vielleicht auch nicht. Die einen Verstehen darunter so etwas wie die Anpassung an eine ominöse deutsche Leitkultur, wieder andere ein völlige Aufgabe der eigenen Persönlichkeit und ein „Deutscher-Sein“ als der deutscheste Deutsche.

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for designNathalie Golla for designMo, 06.02.2012
Abgelegt in: Allgemein, Netzpolitik

Den Film willst du sehen – doch bezahlen willst du nicht? Kein Problem! Heutzutage machte es auch ohne große Netzkenntnisse kaum Umstände, sich content, also Medieninhalte, zu beschaffen, ohne diese bezahlen zu müssen. Unterschiedliche Modelle von Tauschbörsen und Streamingdiensten machen es möglich, an die neuesten Blockbuster oder Hits heranzukommen. Dass dies eine Verletzung des Rechtes von Urheberinnen und Urhebern des content ist, ist vielen NetznutzerInnen egal. Stattdessen haben sich die Begriffe “Copyright” und “Raubkopie” zu Kampfvokabeln entwickelt. Die Seite der NutzerInnen sieht sich zu unrecht kriminalisiert, die Seite der RechteinhaberInnen fühlt sich um ihren Ertrag gebracht.

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for designFrederike Boll for designMo, 23.01.2012

Die Vorwahlen in den USA sind in vollem Gange und noch ist nicht sicher, wer der finale Kontrahent für Obama sein wird. Egal welcher republikanische Kandidat den Wettlauf  Ende August für sich entscheiden wird, alle eint sie, dass sie für den Erhalt von Guantanamo stehen. Mitt Romney – einer der aussichtsreichen Kandidaten – hat in einem Fernsehduell damit geprahlt, dass wenn er Präsident der USA wird, er sich für die Verdopplung der Gefangenen einsetzen wird und er ihnen weiterhin jeglichen Zugang zu rechtsstaatlichen Verfahren verwehren wird. Dass die Menschen in den USA noch nicht aufgeschrien haben, ist aus europäischer Sicht kaum zu verstehen. Würde sich hier zu Lande eine Politikerin oder ein Politiker hinstellen, um sich für den Erhalt von Guantanamo einzusetzen, würden vermutlich die Fetzen fliegen und man müsste an sich halten, um denjenigen nicht selbst die Erfahrung an den Hals zu wünschen, welches leider für viele Häftlinge in Guantanamo zum traurigen Alltag geworden ist. Nicht aber in den USA: mehr als die Hälfte aller US-Bürgerinnen und Bürger sind für den Erhalt von dieser barbarischen Institution.

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for designPascal Geißler for designFr, 06.01.2012
Abgelegt in: Antifa, Freiheitsrechte

Beim Blick in den Terminkalender fällt mir dieser Tage wieder ein Ereignis besonders in die Augen: Dresden Nazifrei 2012. Dresden, da war doch was…genau – das war die Demo bei der die sächsische Polizei “mal eben” Handys von über 130.000 Menschen überwacht und deren Verbindungsdaten gespeichert hat.
Und was ist seitdem passiert? Genau, gar nichts! Wir haben für betroffene Mitglieder des Landesvorstands Anfragen an die zuständige Polizeidirektion und Staatsanwaltschaft gestellt und warten seitdem auf Antworten auf die Fragen, warum unsere Daten gespeichert wurden, von wem, wie lange und was so alles damit passiert ist. Als einzige Reaktion bekommen wir in regelmäßigen Abständen Briefe, in denen entweder steht “die Bearbeitung dauert noch” oder “wir können wegen laufender Ermittlungen derzeit keine Auskunft geben”. Nun, liebe Polizei in Dresden und liebe Staatsanwaltschaft, ist euch eure Datensammelwut da etwa über den Kopf gestiegen? Waren die Augen größer als der Bauch? Es ist ein Jahr vergangen, die Nazis stehen schon wieder vor der Tür und wir stellen setzen uns wieder in den Weg! Und ihr? Ich hoffe, ihr habt auch eure Hausaufgaben gemacht und könnt uns bald sagen, was ihr mit unseren Anrufen und SMS so angestellt habt. Übrigens, macht euch keine Hoffnungen: auch wenn ihr nichts sagt, wir stellen setzen uns trotzdem Nazis in den Weg! Die Freiheit nehmen wir uns! Und auch die Freiheit dabei mit unseren Handys zu telefonieren. Wir lassen uns von Überwachung nicht einschüchtern!

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